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Register- und Forschungskoordination

Die AUC Geschäftsstelle Register und Forschungskoordination entwickelt und betreibt medizinische Register, koordiniert die wissenschaftlichen Auswertungen und Publikationen daraus und unterhält Kooperationen mit Forschungspartnern.

Die AUC versteht sich als Full-Service-Provider. Medizinische Register werden vollständig von eigenen Mitarbeitern entwickelt, von der medizinisch-statistischen Betreuung, über die IT-seitige Umsetzung, von der Organisation von Verträgen und Finanzen, bis hin zur Betreuung der teilnehmenden Ärzte und Kliniken und einem genehmigungsfähigen Datenschutzkonzept. Zu den Leistungen der AUC gehören weiterhin sowohl die Beratung von externen Partnern beim Aufbau medizinischer Register als auch die Übernahme registerbezogener Service-Dienstleistungen wie Hotline oder Veranstaltungsmanagement im anschließenden Routinebetrieb.


Register & Module


Aktuelles

Ukraine: TraumaNetzwerk DGU® bietet professionelle Strukturen bei der Versorgung Kriegsverletzter

Pressemitteilung

Aktuell laufen die Vorbereitungen, kriegsverletzte Patienten aus der Ukraine zur medizinischen Behandlung nach Deutschland einzufliegen. Innerhalb des TraumaNetzwerk DGU® ist eine medizinisch sinnvolle Verteilung schwerverletzter Patienten in geeignete Krankenhäuser unkompliziert binnen kürzester Zeit möglich.

Künftig ist mit einer vermehrten Anzahl Kriegsverletzter aus der Ukraine zu rechnen. In die Verteilung werden nun die Unfallchirurgen aus dem TraumaNetzwerk DGU® als Berater eingebunden, um den Schweregrad der Verwundung zu beurteilen. Darüber hinaus können sie eine Einschätzung der notwendigen Versorgungsressourcen vornehmen. Auch wird beurteilt, wer aufgrund der Komplexität der Verwundung dringend in ein Zentrum der Maximalversorgung muss und welche spezielle chirurgische Fachrichtung im behandelnden Krankenhaus erforderlich ist.

Die medizinische Behandlung in deutschen Kliniken stellt eine Ergänzung zur medizinischen Behandlung in Krankenhäusern der Ukraine und anderen helfenden Ländern dar. Künftig werden vermehrt Patienten erwartet, bei denen Schuss- und Explosionsverletzungen oder andere kriegstypische Verwundungen bereits erstversorgt wurden und die nach Komplikationen in Deutschland nachbehandelt werden müssen. Hierbei ist die gute Zusammenarbeit von Unfallchirurgen, Viszeralchirurgen, Anästhesisten, Pflegekräften und anderen Fachrichtungen von großer Bedeutung.

Die Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen erfordert besonderes Fachwissen. Daher wurden bereits in der Vergangenheit gemeinsam von DGU und Bundeswehr verschiedene Kurse für diese speziellen Erfordernisse konzipiert. Ein kürzlich entwickeltes wöchentliches Webinar handelt speziell von Kriegsverletzungen.

Deutschland verfügt mit dem TraumaNetzwerk DGU® über eine flächendeckende Versorgungsstruktur, an der über 650 Krankenhäuser teilnehmen. Die im Rahmen einer gemeinsamen Zertifizierung miteinander verbundenen Kliniken besitzen unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte. Das TraumaNetzwerk DGU® umfasst überregionale, regionale sowie lokale zertifizierte Zentren und wurde zur Versorgung von Schwerstverletzten, gerade auch bei Massenanfällen, ins Leben gerufen.
 


Weitere Informationen:

Pressemitteilung der DGU
AUC-Kursportal
Webinar „Kriegsverletzungen“

 


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